Praxis Markgrafenresidenz, medizinisches Analysegerät

Behandlungsspektrum
Phlebologie/Lymphologie/Gefäßchirurgie


Unsere Phlebologischen Behandlungsmethoden

Wir verfügen über langjährige und reichhaltige Erfahrungen in der operativen Beseitigung von Krampfadern. Jedes Jahr führen wir in unserer Praxis über 900 Operationen bei Krampfaderleiden durch.

Alle Eingriffe erfolgen bei uns selbstverständlich in minimal-invasiver Technik, wodurch nicht nur die Krampfadern schonend beseitigt werden, sondern auch ein kosmetisch gutes Ergebnis erreicht wird. Je nach Schwere der Erkrankung führen wir den Eingriff ambulant oder stationär durch.


Unsere Behandlungsmöglichkeiten von Krampfadern sind:


1. Verödungsbehandlungen

  • Schaumsklerosierung von Stammvenen oder Rezidivvenen
  • Schaumsklerosierung von Seitenastvarizen
  • Verödung von Besenreisern

2. Radiowellenbehandlung von Besenreisern



3. Operationsverfahren

  • Unterbindung der Stammvene in Leiste bzw. Kniekehle
    Je nachdem, ob die große oder kleine Rosenvene betroffen ist, wird diese entweder in der Leiste oder in der Kniekehle unterbunden. Die betroffenen erweiterten Venenanteile werden minimal-invasiv mittels kleiner Stiche, die nur geklebt und nicht genäht werden müssen, entfernt. Nur in der Leiste bzw. Kniekehle ist eine kleine Naht mit einem sich selbstauflösenden Faden erforderlich. Komplettstripping der Vene von Leiste bis Knöchel und große Schnitte mit entsprechenden Narben am Bein, wie früher üblich, sind nicht mehr erforderlich.

    Dieses Verfahren ist inzwischen seit Jahren etabliert und auch die Erfolge sind über viele Jahre dokumentiert.

    Das Verfahren wird von allen Krankenkassen erstattet. Üblicherweise kann der Eingriff ambulant durchgeführt werden, so dass Sie am gleichen Tage noch nach Hause können. Allerdings sollten Sie für 24 Stunden nicht Autofahren und es sollte nach der Operation eine Person zu Hause sein, um Sie betreuen zu können. Inzwischen gibt es Alternativen zu diesem Verfahren.
  • minimal-invasive Entfernung der Seitenastvarizen
  • Radiofrequenztherapie oder Lasertherapie der Stammvenen
    Hierbei wird die Vene etwa in Kniehöhe punktiert, eine feine Sonde eingeführt und bis zur Leiste vorgeschoben. Über diese Sonde wird dann Hochfrequenz- bzw. Laserenergie abgegeben. Durch die Wärme schrumpft die Venenwand und die Vene wird dicht verschlossen. Nach dem Verschluss der kranken Vene findet das Blut dann selbst den Weg in andere gesunde Venen. Hierdurch ist ein Leistenschnitt nicht erforderlich und der Eingriff kann ambulant entweder in Allgemeinnarkose oder in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

    Dieses Verfahren wird inzwischen von allen Privatkassen und von einem großen Teil der gesetzlichen Krankenkassen erstattet.
  • VenaSeal™ Closure (Venenverklebung) der Stammvenen
    Bei diesem Verfahren werden geschädigte Venen mit dem Gewebekleber Cyanoacrylat verklebt, woraufhin der Körper die Vene selbst abbaut. Unter Hinzunahme eines Ultraschallgeräts wird über die Haut ein dünner Katheter in die erkrankte Vene eingeführt. Diese Behandlung ist schmerzfrei, d.h. es ist keine Narkose sondern nur eine örtliche Betäubung der Einstichstelle nötig. Anschließend wird der Katheter langsam entfernt, wobei kleine Mengen des Gewebeklebers in die Vene gespritzt werden. Dies führt bereits nach 20 Minuten zum Verkleben und somit Verschluss der geschädigten Vene. Das Blut wird dann vom Körper in andere, gesunde Venen umgeleitet.

    Das VenaSeal™ Closure System ist ein äußerst gewebeschonendes Verfahren ohne Vernarbungen und Schwellungen. Für den Patienten hat es viele weitere Vorteile. Die Behandlung ist schmerzfrei, d.h. eine Narkose oder Betäubung des ganzen Beins ist ebenso wenig nötig wie ein Verband und auch das Tragen von Kompressionsstrümpfen entfällt. Nach der Behandlung ist der Patient weder in seiner Arbeitsfähigkeit noch in seinem Alltag beeinträchtigt.

    Aufgrund der Neuheit des Verfahrens gibt es noch keine Langzeitstudien über die VenaSeal™ Closure Therapie, jedoch erhält jeder Selbstzahler drei Jahre Garantie auf die Verklebung der Venen, ansonsten führen wir den Eingriff wiederholt kostenfrei durch.

    Dieses Verfahren wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Bei Privatkrankenkassen empfiehlt es sich, vorher eine Kostenübernahme einzuholen.
  • venenerhaltende Operation nach CHIVA
    Hier werden die Venen nur unterbunden und nicht entfernt. Leider bilden sich die Krampfadern im Normalfall nur teilweise zurück und es muss damit gerechnet werden, dass eher wieder Krampfadern auftreten. Deshalb empfehlen wir dieses Verfahren nur, wenn aufgrund anderer Begleiterkrankungen die Krampfadern nicht entfernt werden sollen.
  • Operation der Venenklappen (externe Valvuloplastie)
    Bei diesem Verfahren wird die erweiterte Vene in der Leiste mit einer Kunststoffhülle umwickelt und dadurch die Aussackung der Vene behoben. Da bei diesem Verfahren sehr häufig wieder neue Krampfadern auftreten, wenden wir es nur in Spezialfällen an.

    Sollte wegen Begleiterkrankungen eine intensive Betreuung nach der Operation bei Ihnen nötig sein, können wir den Eingriff im Krankenhaus Lauf oder Altdorf durchführen. Bei Privatversicherten oder bei Zusatzversicherungen für stationäre Behandlung besteht die Möglichkeit der Unterbringung in der bei uns befindlichen Pegnitztaler Venenklinik. Alternativ bieten wir unseren Patienten eine Übernachtung in der bei uns im Haus befindlichen Lympho Opt Klinik an. Die Kosten werden aber nicht von allen Krankenkassen übernommen.
Medizinisches Versorgungszentrum Markgrafenresidenz Hohenstadt

Interdisziplinäres Zentrum für

Phlebologie - Lymphologie
Allgemeinmedizin

Ambulante Operationen

Hausärztliche und
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Medizinisches Versorgungszentrum
Markgrafenresidenz Hohenstadt

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91224 Hohenstadt-Pommelsbrunn

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Fax (09154) 911-122

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Montag - Freitag: 7:00 - 18:00 Uhr